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- Berchtesgadener
Schmankerlschachtel
- Wellness im Unesco Biospährenreservat Berchtesgaden
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Berchtesgadener Schmankerlschachtel |
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Bergbauernfrühstück |
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1. Einleitung: Leider wird in unserem Lande das Essen häufig nur als Nahrungsaufnahme betrachtet. Essen ist die älteste aller Kulturen der Menschheit und somit eine Grundkultur. Bei einem geringen finanziellen Einsatz kann auch der Tourismus von dem regionalen Gedanken profitieren. Die Esskultur wurde im Zuge des Massentourismuses und aus vermeintlicher Zeitnot „amerikanisiert“. Alles schön verpackt in Einwegverpackungen, das berühmte Deutsche Brot aus tschechischen Brotfabriken, die Butter vom Discounter, Säfte aus Tetrapacks. Dabei bietet die Region viele Nahrungsmittel in
einer ganz besonderen Qualität und Unverwechselbarkeit. Schon beim Frühstück
kann dem Gast eine besonderes Angebot an Lebensmitteln gemacht werden,
die hier im Landkreis produziert werden. Ein gutes und gesundes Frühstück
ist der beste Start in einen guten, erlebnisreichen Tag. 2. Erzeuger: Zum Glück verfügt das Berchtesgadener Land noch über eine gesunde Struktur von regionalen Erzeugern. In kleinen, überschaubaren Betrieben werden nach traditionellen Verfahren Lebensmittel in sehr hoher Qualität erzeugt. Bäckereien erzeugen hochwertige Back- und Konditorwaren - zum Teil auch in Demeter Qualität. Metzgereien verarbeiten seit ewiger Zeit die Produkte unserer Landwirte. Sie erzeugen hochwertige Fleisch und Wurstwaren nach alten Traditionen, die unserer Kultur entsprechen. Landwirte bearbeiten ihre Nutzflächen mit extenensiven Methoden und sind Garant für eine schöne Kulturlandschaft. Viele landwirtschaftliche Betriebe haben Streuobstwiesen. Sie werden naturnah bearbeitet. Aus diesem Obst werden durch die Obstverarbeiter in unserer Region Säfte und Marmeladen in hoher Qualität erzeugt. Milchverarbeitung: In unserem Landkreis ist einer der renomiertesten Milchverarbeiter ansässig. Er erzeugt aus der Milch unserer Landwirte hochqualitative Milchprodukte. Auch einige Landwirte betreiben wieder traditionell die Erzeugung von Käse. Viele kleine Imkereien produzieren gesunden Honig in der Region. Die heimischen Imker bieten dabei keine immer gleichschmeckende Mischungen von Honig aus aller Welt, sondern in ihrer Qualität und im Geschmack einzigartige Sorten. 3. Vermieter: Getragen werden muss das „Berchtesgadener Bauernfrühstück“ von den Vermietern. Dazu ist die Erkenntnis erforderlich, dass zum einen ein zufriedener Gast die beste Werbemaßnahme sowohl für den eigenen Betrieb als auch für die Region ist. Und zum anderen, dass für den Gast die Verpflegung einen ganz besonderen Stellenwert hat. Das Frühstück spielt dabei eine entscheidende Rolle und kann sich zwischen den Eckpunkten eines Einheits-Billig-Discounter-Frühstücks und dem Erleben von naturnah erzeugten regionalen Lebensmitteln bewegen. Das Erlebnis eines noch nach z.B. Apfel und nicht nur nach Zucker schmeckenden Saftes, eines frischen Joghurts oder der Bergbauernmilch, von Wurst und Käse aus der Region werden den Gast in Erinnerung bleiben. Der im Vergleich geringe finanzielle Mehraufwand für regionale Produkte macht sich über die Zufriedenheit des Gastes mit Sicherheit bezahlt.
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Konzept Haus der Berge |
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Aus Sicht der Solidargemeinschaft BGL e.V sollte das entstehende Haus
der Berge einige Kriterien erfüllen. Nach Gesichtspunkten der Beschlüsse der Agenda
21 Konferenz in Rio, nach den Gesichtspunkten des Biosphärenreservates
Berchtesgaden und nach der
Alpenkonvention. - Das Gebäude sollte mit ausschließlich heimischen Baustoffen entstehen, und bereits verbaute Baustoffe wie Marmor und Holzdecken oder Vertäfelungen sollten beim Neubau wieder verwendet werden. Das schont die Ressourcen und ist auch ein Fingerzeig des Guten Willens von und mit der Natur zu leben. Fremde Holzarten sind zu vermeiden. Auch Metallfenster oder Kunststoffenster wären eine nicht mitzutragende Bausünde. - Die Ausführung der Baumassnahmen sind soweit möglich nur von einheimischen Betrieben auszuführen. Der Vorteil wäre eine bessere Akzeptanz in der Bevölkerung, da hier Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden. - Als großer Fehler in der Bevölkerung
wurde beim Abriss des Platterhofes das sinnlose Vernichten der
alten Bestände an Marmor und Einrichtungen angesehen. Die
Steininnenverkleidung des Interkontihotels am Obersalzberg stößt eher
ab als es einlädt. Also sollte da etwas mehr Sensibilität herrschen. - Energienutzung: Das Gebäude sollte mit erneuerbarer Energie betrieben werden. (Blockheizkraftwerk, Heizung mit Pellets / Hackschnitzeln, Nutzung von Solarenergie). In den Kommunen des Nationalparks, den Forstwäldern und den Wäldern des Nationalparkes fällt eine beträchtliche Menge an Schwachholz an. In der Regel wird dieses Holz an Ort und Stelle gehäxelt und der Verrottung preisgegeben. Dieser Rohstoff sollte für die Energienutzung des Hauses der Berge benutzt werden. Als Mitnutzer für überschüssige Wärme und Elektroenergie eignet sich die Walderseesiedlung. Als Vorteil an diesem Konzept sehe ich eine Kostenersparnis bei der
Inbetriebhaltung des Gebäudes und auch als Vorreiter und Vorbild für
andere öffentliche Gebäude, ferner eine Umweltschonung, da die
Beheizung eines so großen Gebäudes sehr viele Emissionen in die Umwelt
freisetzt. - Gastronomie: Die Gastronomie sollte von einem Regionalkoch betrieben werden, der nur regionale Produkte verwendet und veredelt. In unserem Gebiet werden sehr viele hochwertige Lebensmittel erzeugt. Diese Produkte sollten nach dem Jahresablauf (vom Bärlauch im April bis zu Lageräpfeln und Lagerkraut im März) verwendet werden. Das Jahr bietet sehr viele kulinarische Höhepunkte mit Produkten aus unserer Region, auch nach kirchlichen und weltlichen Feiertagen zubereitet. Auch Kochkurse für Seminarteilnehmer sorgen für ein positives Erlebnis. So sollte auch eine Lehrküche vorhanden sein, die vom Gastronomiepächter betrieben wird. Leider zeigt das negative Beispiel der ANL in Laufen, dass dies nur
mit Verträgen zwischen Nationalpark und Pächter zu bewerkstelligen
ist. - Außengelände: Im Außengelände sollten ein Kaser der Almbauern (Eventuell ein Abbruch eines bestehenden Kasers wegen Neubaues) stehen. In diesem Kaser könnten unsere Bergbauern eine Schaukäserei betreiben. Ich sehe dies als Chance, die nicht gerade herrschende Herzlichkeit zwischen Almbauern und Nationalpark etwas aufzuhellen. Auch ein Backhaus wäre ideal. Hier könnte man Schülergruppen anleiten über das tägliche Brot mit Erlebnis nachzudenken. Auch ein Alpenkräutergarten wäre wünschenswert. Diese Kräuter zu riechen, zu probieren und in Workshops zu Essen und Kosmetik zu verarbeiten, ist gewiss ein Erlebnis für Seminarteilnehmer.
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Wellness im Unesco Biospährenreservat Berchtesgaden |
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Wir leben in einer schützenswerten Umwelt, das hat auch die Unesco mit der Verleihung des Prädikates „Biosphärenreservat Berchtesgaden“ hervorgehoben. Es ist aber nicht nur eine Pflicht, das Biosphärenreservat mit Leben zu füllen, sondern zugleich eine große Chance. Wellness ist der neue touristische Trend. Es soll
aber kein Trend bleiben, sondern eine überzeugende und für unsere
Region sehr wichtige Geschäftsphilosophie werden. Durch den Massentourismus der vergangenen Zeit haben wir eine sehr ausgebildete, aber veraltete Tourismusstruktur. Sie nach den Gesichtspunkten der Agenda 21 zu verändern ist die beste Investition für die Zukunft. Wellness für Körper, Geist und Seele mit einheimischen Produkten, extensiv erzeugt, sollte dabei im Vordergrund stehen: Sole: Die heimische Sole ist als Heilungsmittel der Atemwege und gegen Hautkrankheiten anerkannt. Der Heilstollen wird bereits gesundheitsfördernd genutzt Wild- und Heilkräuter: Unsere Landwirtschaft ist im Umbruch. Den Landwirten kann man mit Anbau von Heil- und Wildkräutern eine neue Chance geben. Heubäder: Heu von extensiv wirtschaftenden Betrieben wird in vielen Regionen zur Wellness genutzt. Dies ergäbe auch eine Chance für unsere Landwirtschaft und unsere Kulturlandschaft. Naturkosmetische Anwendungen: Regional erzeugte Produkte wie Honig, Salz, Quark dienen als alte Schönheitsmittel für die Haut. Kräutertherapie: Gegen jedes Wehwehchen ist ein Kraut gewachsen. Nutzung alter überlieferter Heil und Kurmethoden für den Gast. Ernährung: Regional erzeugte Lebensmittel haben sehr viele positive Eigenschaften. Die regionale Landwirtschaft wirtschaftet naturnah und erzeugt keine Massenware, dies hat positive Folgen nicht nur für den Organismus. Der Gast kann durch Ernährungsberatung und Kochkurse wieder für eine „richtige Ernährung“ begeistert werden. Natur: Unsere Naturschönheiten laden ein zum Geniessen, wirken sich sehr positiv auf den menschlichen Organismus und die Seele aus. Durch Wanderungen kann man das seelische Gleichgewicht wieder erlangen. Personal: Bindung unserer zum Großteil sehr gut ausgebildeten Arbeitnehmer. Wir brauchen neue Pespektiven für unsere
arbeitende Bevölkerung. Dieses Wellnesskonzept würde viele unserer
Arbeitsplätze sichern und vielleicht auch neue Arbeitsplätze schaffen. Gebäude: Da immer mehr Menschen unter allergischen
Reaktionen leidet, sollten die zu verbauenden Materialien natürlich und
nicht chemisch behandelt sein ( Mondholz, alte Konservierungsmittel wie
Bienenwachs). Zimmer: Die Zimmer sollten gegen Umwelteinflüsse geschützt
sein (Wasseradern), die Möbel
sollten nicht aus exotischem
Holz hergestellt sein. Es sollten heimische Hölzer verwendet werden. Wellness ist Erholung für Körper, Seele und Geist dies mit Mitteln aus der Region zu schaffen wäre der richtige Weg in die Zukunft. |
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